August 26, 2016

She loves me - she doesn't. Zeigt sich hier nach dem Zerpflücken der Rose der Schlaf des Verzweifelten oder aber der des Beglückten? 

Ich stelle mir diese Fragestellung vor, und ich stelle mir die möglichen Antworten vor. Vielleicht ist es aber ganz anders, und sichtbar wird hier ein Sinnbild der irrenden Fantasie; anders gesagt: Es zeigt sich hier womöglich der Schlaf aller Gewissheit. Oder der Schlaf der Antwort auf jede Frage. 

August 13, 2016

Der Schatten scheint hier 2 Körper zu haben - mich und den Spaziergänger am linken Rand. Er ist unser Bindeglied, Brücke zwischen der Welt und mir.

August 12, 2016

Klingt nach und nach ... kommt als Loop und ist ein Loop ... und klingt nach und nach ...

August 11, 2016

Dieses Bild war nur möglich, weil die Kamera ihren Job schon hatte - die angehaltene Bewegung der beiden Skulpturen im Bild festzuhalten. In einer Sekunde drängten sich auch zwei Besuchende ins Bild und wurden - durch die Kamera - ebenso festgehalten. 

Erwischt man den Moment, die Sternschnuppe etwa, so erfüllt sich ein Wunsch. Ich harre gespannt der Dinge, die da in Bewegung geraten sollen...

August 10, 2016

Der Pfeiler in der Brücke und der Pfeil zum Mond - die Analogie in der Formensprache ist auch verbal.

August 9, 2016

(2 pix) Auf dem Tresen steht das Glas und wird schluckweise entleert. Wenn aber das Auto-Rücklicht von draussen für einen Augenblick durch das Trinkglas, das Objektiv, das Auge fliesst und der ausgelöste Auslöser etwas ANDERES aus dem Alltäglichen macht: Epifanie. 

'Epifanie' nenne ich es da, wo der Zufall das Gesicht der Notwendigkeit bekommt.  Man mag es auch „Wunder“ nennen, aber das Religiöse, das in diesen Begriff gepackt ist, meine ich nicht - wenngleich sich Epifanie eher einstellt, wenn der Glaube an die Wahrnehmung sie schärft und die Bereitschaft steigert, ein anstehendes Ereignis zu erkennen. 

August 8, 2016

 Wenn das mal kein Dialog ist ...

August 7, 2016

Mütter mit Kindern mit Müttern mit Kindern.

August 6, 2016

Es gibt Bilder, die das physische  Wohlbefinden verändern können - in alle Richtungen. Hier ist eins. Ansonsten spricht es für sich. 

August 1, 2016

Es sitzt am Rand der grössten Baustelle der USA ein Vogel auf der Bauabschrankung und singt, so unbekümmert wie unbehelligt, seine Lieder - in mehreren und verschiedenen Sprachen, so dünkt es mich. 

Leider habe ich den Filmdreh zu früh beendet; es wird nicht ausreichend hörbar, WIE vielsprachig der Vogel singt. Und doch ist er auch so ein Sinnbild für das Vermögen, sich in mehr als einer Weise zu artikulieren. Mit der Kamera stehe ich vor ihm und halte ihn fest. Und zugleich stehe ich hinter ihm und lasse ihn in seinen Liedern sein. 

Nun ist er weg - und ich bin es auch. Und Verpasstes bleibt verpasst. Hört ein Anderer seine Sprache oder singt er für die Katz'?

Willy hat es auch gefilmt, und die Aufnahmen hängen nun aneinander - was den Film verlängert, aber noch lange nicht komplettiert. Danke, Willy und Pierrette. 

Einen Blog schreiben ist vielleicht wie ein Lied zwitschern an der grössten Baustelle der Stadt: Hallo, ich habe...