November 30, 2016

Volltreffer. Was dem Bild fehlte, wäre es nicht geprägt vom Diagonalen: Schwung.

November 30, 2016

"Hello Fresh" Impression.

November 29, 2016

"Der tiefere Sinn ist der, dass ein solcher fehlt." Franz Kafka

Das reicht auch schon, tiefer gehts nicht.

November 29, 2016

– Crowd Collection. Wo mehrere sich in gemeinsamer Absicht – oder halt auch ohne eine solche, sondern in unterschiedlichen Absichten –zusammen gesellen, da werden Spuren gelegt. Und Nuancen sichtbar. Und neue Themen. 

Schritte ziehen weiter, Spuren bleiben gelegt. Schritte überlagern und annullieren sich. Spuren gehen durchs Bild und werden alt, sie bleiben. 

So ist es mit dem Schreiben an dieser Stelle. Es ist ein Durcheinander, aber die Stelle zeigt Bewegung. Hält sie fest. Ich bleibe dran - Sie bleiben es auch, wie sich zeigt, sonst blieben diese Spuren hier bei sich. 

Vielleicht sind die Spuren auch Zeugnisse eines Öhrs - Sie liegen am Ufer eines Sees auf der schmalen Stelle zwischen schwappenden Wellen und einem Bord aus Gras; alle Schritte legen sich zwingend über einander, sie können nicht anders, und werden Spur. 

Dies ist ein Textbeitrag über Textbeiträge; über den Blog. 

November 10, 2016

Ein hingeschriebener Satz ist klar, er geht in eine Richtung. Nach rechts, von links. 

Ihr Gehalt hingegen dehnt sich in alle Richtungen. Er will überall rein und überall raus. Er will bleiben und doch immer weiter ziehen, unterwegs bleiben, über den Blattrand hinaus gehen.

Findet er uns und gefällt es ihm? Mag er sich niederlassen – und ist er da verloren, wo er bleibt? Oder verhält er sich grad umgekehrt?

November 9, 2016

Zurück in NYC. Die Grösse findet keinen Platz, sich gross zu spiegeln. Sie kommt als pars pro toto. Ist OK, so findet das Kleine seine GRÖSSE. Grosses Haus haust im Kleinen. Kleines Haus, grosses Haus.

Ist das schön gesagt oder ist es bloss Geschreibsel mangels klarer Worte? Ich möchte zu dem Bild was schreiben, einen Kontext schaffen. Fast vergessen hätte ich dabei das Blau, das den Himmel spiegelt. Das Blau ist vielleicht die Hauptsache. Jetzt, wo ich es erwähne, wird es besser beachtet. Es wird richtig schön. Wahrnehmung kann auf Worten bauen. Muss aber nicht.

Ich gehe vorüber, die Reflektion geht vorbei. Die Reflexion endet hier.

November 8, 2016

Wer eine klare Linie zeigt, dem steht das Haus da, wo es stehen muss. Wer aber die klare Linie finden mag, muss die Perspektive anpassen. Er verlässt dafür allenfalls Grundsicherheit wie sicheren Grund.

November 7, 2016

Das Gehirn befasst sich vor allem mit sich selbst. Auch wenn es Welt erfasst. Das muss nicht monoton sein – und ist es auch nicht:

Es entwächst sich und ragt auf. 

Es wendet sich mit Rinde an die Welt, wölbt sie beide ins Licht und birgt darunter Schatten.

Es bildet einen Schwerpunkt und überzieht ihn mit Dichte. 

Es ist durchlässig und atmet sich aus und ein.

Es ist klar umrandetes Gebiet und zieht sich doch ungesehen unter allem durch und füllt den ganzen Kreis und formt die Kugel.

Es ist fruchtbar, braucht aber stete Impulse und bietet dann Wachstum an. 

Es zieht runter und es zieht hoch. Es behauptet sich in der Welt. 

Es ist alles.

November 6, 2016

"Man darf sich vor den kleineren Unmöglichkeiten nicht hinwerfen, man bekäme ja dann die grossen Unmöglichkeiten gar nicht zu Gesicht."  Franz Kafka

Ist nie richtig hochgekommen, das Bäumchen, hat sich gereckt und wurde bald von Schnee bedeckt, so dass es sich nur flach über den Boden ausdehnte, hat sich aber in sein Schicksal – Lebensraum in 2 Dimensionen – ergeben, quasi wie der Kunstmaler (hier: Augenzwinkern).


 

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