April 28, 2018

Können wir die Menschen irgendwann von ihrer Sucht nach Religion entwöhnen?  

Christopher Springer, Paläoanthropologe

Geht ein Riss durch die Wand, hilft nem Tränenfluss in Kalk, sich zu zeigen. Wie Malerei.

Der Zusammenhang zwischen dem Riss und dem Glauben hier ist an den Haaren herbei gezogen. So what? Er bringt die Begegnung einer Schwachstelle mit einer Verheissung – eine kaum beachtete Begegnung über der Rolltreppe.

Schwachstelle? Grosser Riss, kleiner Held. Er geht seinen Weg entgegen der Tendenz, er tuts ohne Glauben, und er verlangt auch keinen. Er zeigt sich einfach, er braucht keine Beachtung und fordert keine Achtung. Er tut sein Werk, er ist gewaltig und poetisch zugleich. So:  

"Meine Stärke sollte aber gerade darin liegen, dass ich meine Schwächen offen zeigte."   

Witold Gombrowicz

So.

April 26, 2018

Wer hier rein schaut, ins Bild rein, sieht auch raus – aus dem Dunkel, in Himmel. 5 Himmel mitsamt ihren Sternen.

Abendlicht vergeht, Sterne sind dran. Licht werde! Himmel nochmal. 

Per aspera, ad astra. (für Alex)

April 16, 2018

"Am besten ist doch dran, wer keinen blassen Schimmer von gar nichts hat. Wenn Sie keine Ahnung haben, beginnen Sie zu schauen."  Tim Krohn

Was das ist? Und wo? 

Hat Luft. Ist keine Häuserschlucht in der Abendsonne Manhattans, war eine verkratzte, doch gelackte Tischplatte in einer Bologneser Trattoria unter nem bisschen Himmel (bevor das Bisschen Spaghetti kam).  

April 6, 2018

Will  jemand hier – irgendwie mit zuviel Nachdruck – die Passage verhindern? Oder wurde einfach kein klares Zeichen gesetzt? Etwas wirres Zeichen, das seinem Namen alle Ehre macht? Nomen-est-omen-Zeichen? Wirz? (Wirz, schwyzerdütsch für Wirsing, ist ein Kopfkohl ... Er zeichnet sich durch kraus gewellte Blätter aus.   Wikipedia)

Ich gehe nicht weiter, ich unterliege der Sperrung. Bin am Hag. Bin am Hag? Am Haag?

April 4, 2018

"Sei Du selbst der Wandel, nach dem Du Dich sehnst." Mahatma Ghandi

Hier passt das Bild. 

April 2, 2018

Was Kälte kann.

Kälte kann so schön konservieren – auch Erinnerungen: Momente verhaften und nicht gehen lassen. 

Bilder können, was Worte nicht vermögen: schweigen. An der Schwelle zum Frühling (vorgestern fiel noch mal Neuschnee in Unmengen, heute fallen Osterglocken auf, und auch Tore werden heute fallen, hoffentlich auf der richtigen Seite des Rasens) kommt hier noch einmal ein Bild, das die Kälte selber bewahrt. Und auch den böigen Wind, der in eisiger Kälte den Springbrunnen über den Beckenrand hinaus übers Gras verteilte. Ein Bild zur Unzeit also? Zu viele Worte darüber zu verlieren, widerspräche dem Schweigen. Daher sei ins Dilemma – Reden über Schweigen – hier die Antwort: Für das Bild eines schönen Moments passt die Zeit immer. Also: Jein.

(Kleine Nachrede noch: Ich wollte mal  einen ganzen Raum mit Ballons füllen und das undurchdringbare Raumgebilde – da man ja beim Aufbla...

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