May 20, 2018

"... und der See stilles Wehen ist wie singendes Flehen auf dem Platz mit den Bäumen..."

Einfach schön, die Worte. Der Satz von Witold Gombrowicz auf der Seite 221 von etwa 1039 trägt das Wehen an all den schweren und schwierigen Momenten, die am Wegrand aufragen, mit Eleganz (nicht: mit der Allüre von Eleganz) vorüber. Berührt sie, krümmt sie aber nicht. 

Ähnelt den leichten Fussspuren am Ufer, neben leisen, schwäppelnden Wellchen: Die beeinflussen alle den Gang der Welt nicht, sie machen ihren eigenen Hauch und legen eine andere Spur. Ein stilles Wehen eben. Leicht auftreten, dann wieder ab-.

Please reload

Empfohlene Einträge

Reliquien und Fetische – Gegenwart und Ahnung

October 31, 2019

1/10
Please reload

Aktuelle Einträge

December 8, 2019

December 6, 2019

December 4, 2019

November 28, 2019

November 27, 2019

November 25, 2019

November 24, 2019

November 10, 2019

Please reload

Archiv