July 31, 2018

Der Baum hier hat sich entschieden: Will weiter wachsen (www), doch nach eigenem Plan. Mir imponiert der Kerl – mit Höhe nicht, mit Grösse. 

Kaum (v)erfasst, gesellt sich per Zeitungslektüre das Folgende hinzu (Peter Altenberg, Schriftsteller):
"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein."

Wie einfach das doch rüber kommt. Und wie anders alles ist. 

July 28, 2018

Soll ichs verraten? Ist der Blog hier der Platz, auf dem Geheimnisse geklärt, Erklärungen abgegeben, wo entzaubert wird? Sinds also zwei Sonnen?

Nein, ich verrats nicht. Ich behalts. Behalte 2.

July 27, 2018

Was heisst hier No Colour No Paint? Sieht aus wie hingepinselt, das Wolkwerk, ists aber nicht, kommt nicht vom Pinsel. Und hat keine Farbe, falls Schwarz und Weiss keine sind. Ist jedenfalls nicht bunt. 

No colour. No paint. Und schaut doch aus wie ein Leben.

Und heisst Engelhörner.

July 11, 2018

Das sind die Geländer an der Treppe zur oberen Etage im grossen Kunstmuseum der Stadt. Kunst-volle Führung für den Weg nach oben? Die Umstände, die zum Kunstwerk führen, sind eben nicht immer schwungvoll, klar, erhaben. Und mögen doch erhebend sein.

July 9, 2018

Sich mit fremden Federn schmücken – woher kommt der Drang? Man will dem Wort, das man äussert, mehr Gewicht verschaffen – mehr Gewicht ausgerechnet mit Federn .... 

Wenn Witold Gombrowicz schreibt "Wie immer Literatur in ihren Ausdrucksmitteln sei, realistisch, phantastisch, romantisch, sie muss immer engste Verbindung zur Wirklichkeit halten – denn selbst die Phantasie ist nur von Bedeutung, wenn sie uns tiefer in das Wesen der Dinge einführt, als nüchterner Alltagsverstand es vermöchte.", so zitiere ich die Stelle, weil ich denke: Meine Worte (und sie gelten auch für die Malerei). Ich brauche aber seine. Sie edeln. Sie edeln die Aussage, die ich machen möchte, um meinen Blog zu begründen: Dass ich mein Werk als Bildender Künstler in der Wirklichkeit verankern und verankert sehen möchte. Ich will nicht in der Dunkelkammer wirken, ich will die Realität in die Kammer hieven. 

So nehme ich hier gar noch das Bild eines fremden Kunstwerkes (aus dem...

July 6, 2018

«Was trachte ich nach dem Glücke? Ich trachte nach meinem Werke»   Nietzsche

Das Werk entzieht sich mal, mal bietet es sich an. Es schlägt unerahnte Wege vor und ein, es versammelt Farbe und entlässt sie wieder.

Es kann das Glück im Werk liegen, und es kann das Werk im Glück stehen. Hier kommts:

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