November 20, 2018

... abgebildet, bei Licht und Schatten.

November 8, 2018

Ist ein Fahrradsattel. Braucht er Worte, um etwas zu werden, das er, wortfrei, nicht ist? Braucht er Sprache? Titel?

Ist er in Sprache eine Wunde? So sieht er aus, der Sattel. Eine grausam und kontinuierlich und unheilbar schwärende und klaffende Wunde. Wenn ich sowas ans Bild heran notiere, so kriegt der (alte, armselige) Sattel eine Wucht.

Heftig, wie Worte sich an Bilder heften können und dem Klaffen seine Wucht verschaffen. 

Anders herum: Wer war vor einer Minute schon so weit wie jetzt, und wer schwingt sich noch ganz unbedacht auf Sättel, ohne ans Unerbittliche von Lebensläufen zu denken? Und wem ist das Ganze noch immer einfach ein rostiges Fahrrad ohne Bremsen und sein Schatten?

November 4, 2018

Der Bauer drückt an Eutern. Der Maler an Farbtuben (und an sich selber). Die Besucherin am Display. Und dabei könnte die Rede sein von Dicke und Fülle. Aber darf man das heute noch so direkt ins Wort fassen? Ich müsste, das so tuend, wohl darauf verzichten, meine Notizen immer sogleich zu veröffentlichen. Sie bei mir behalten. Andererseits aber: Wäre dann mein Antrieb, sie zu verfassen, genügend dick? Ich brauche Lesende, eine/n zumindest. Wo ich Lesende vermute, da drängt es mich, ihnen was richtig anzubieten, da will ich mich ausdrücken. Da möchte ich einen Bogen machen vom Motiv der Betrachtung zum Subjekt (das ich selber bin). 

Und wo mir der Bogen gelang, da  rundet sich alles.

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