Serra berührt

June 1, 2016

 

 

 

 

Man betritt die Skulptur auf dem zentralen Zugang und wendet sich dann nach Rechts oder nach Links, um dann nach paar Kurven von Links oder von Rechts wieder auszutreten. Die schwere Form ist so fragil wie Papier - nicht die Substanz aus Stahl zwar, aber doch die Oberfläche aus leichtem Rost. Besuchern ist die Angst vor Berührung des Rosts (Beschädigung der Wand) beim Kreuzen in die Augen geschrieben. Das ist die beeindruckende Wirkung der Stahlmasse - und auch die Tatsache, dass man die Proportionen verliert beim Durchgehen; dass man rauskommt, wo man rein ging, und dass man doch den Gang passiert hat und nicht mehr der Selbe ist. 

Man wird zum - bewegten - Teil der Skulptur und verliert die Übersicht. Nicht aber sich selber. Oder doch: Man verliert sich, findet sich aber wieder. 
Und das Ganze in einem Raum im Raum drin.

 

Spuren unvermiedener Berührung.

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