Schaulaufen.

Open House bei den Horts. Der vermögende Mann steht am Rand der Strömung, begrüsst alle, die es herein spült, einzeln und mit Händedruck, lässt sich auf keinerlei Gespräch ein und sich auch Null Freude am Sammeln und Präsentieren anmerken. Seine Enkelin verkörpert hingegen das Feuer: Den Horden im Fluss durch das Hort'sche Wohnhaus möchte sie so manches an Leuchtkraft hinter den Kunstwerken sichtbar machen. Leuchtkraft, die allerdings dann beim Betrachten doch nicht ganz so weit strahlt. Von ein paar Ausnahmen abgesehen, Currin etwa, und Peyton (damals für 3000 gekauft, heute veritabel helle Leuchttürme).

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Bei den Horts - alle Künstler möchten Currins Schicksal teilen und schon mal vorsorglich auf diese Wände - spült es einen durchs Haus, und ganz zum Schluss gibts noch mal sanften Druck - der Hände des emotionsfreien Hausherrn und des Spendentopfs am Ausgang.

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