Hauch, tritt auf und tritt ab.

"... und der See stilles Wehen ist wie singendes Flehen auf dem Platz mit den Bäumen..." Einfach schön, die Worte. Der Satz von Witold Gombrowicz auf der Seite 221 von etwa 1039 trägt das Wehen an all den schweren und schwierigen Momenten, die am Wegrand aufragen, mit Eleganz (nicht: mit der Allüre von Eleganz) vorüber. Berührt sie, krümmt sie aber nicht. Ähnelt den leichten Fussspuren am Ufer, neben leisen, schwäppelnden Wellchen: Die beeinflussen alle den Gang der Welt nicht, sie machen ihren eigenen Hauch und legen eine andere Spur. Ein stilles Wehen eben. Leicht auftreten, dann wieder ab-.

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