Mal Pause

Zwischen den Vorstellungen - hier der Artist im Centralpark - wird eine Pause mal sichtbar, im Blog wird sie es normalerweise nicht. Der Blog verschweigt die Pausen. Er hat nur Auftritte, keine Zwischenräume, keine Leerstände.

Dieser Blog hier heute aber ist eine Hommage an etwas, was sonst verbal nicht stattfindet. An die Warteschlaufe. An die Höhepunkte, die erst noch kommen und sich erst abzeichnen.

Ich schreibe diesen Blogbeitrag hier aus der Schweiz - wohin ich für paar Tage zu verreisen hatte, da ich kein 6-Monate-Visum erhielt. Warum nicht? Der Name HAAG ist um einen Letter zu kurz für die Sicherheitsfrage der Immigrationsbehörde nach den ersten 5 Buchstaben. Also war ich von meinem eigenen Online-Visumsantrag ausgeschlossen und musste nach 3 Monaten das Land kurz verlassen, bevor ich - hoffentlich - wieder rein darf in die USA nach NYC. Alle Mail- und Telefonierkontaktiererei und Warteschlaufenbesucherei halfen nicht, der Name ist zu kurz für 6 Monate am Stück.

3 Monate also waren das nun schon bis zur Pause, und es sollen weitere 3 folgen. Allez-hop.

Uff, ich hoffe, ich habs geschafft, diesen absurden Grund für mein nicht erhaltenes 6-Monate-Visum verbal und kurz fassbar darzulegen. Und solche Anstrengung noch dazu in der Pause! Ist wohl doch gar keine Pause! Ja, klar, ist keine; es geht ja auch hier um keine Auf- oder Vorstellung oder -führung. Oder wurde ich vorgeführt?

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