Vom Gehen

Ein Blatt lässt sich gehen und segelt in Gelb. Noch eins. Auch ein schwarzer Vogel lässt sich gehen. Und ein Kondensstreifen, ins Blaue. Mein Kaffee lässt seine Wärme gehen. Kinder machen einen Schwall und lassen ihn auch gehen. Und wissen es nicht.

Im Herbst leert sich also der Baum. Ein Rabe drückt auf seinen Zweig. Ein Schwalbenartiger pfeilt heran. Spiegelungen von Fenstern gehen im Morgenlicht auf. Flaum rieselt fein. Die Spiegelungen finden sich wieder. Der Tisch, an dem ichs notiere, erzittert. Belag wird geteert. Ein Blatt segelt in den Lärm. Wolkenflaum vernimmt nichts. Noch eins. Flügelschläge federn. Zwei Streifen durchfliegen den Flaum. Ein Jet. Adieu.

Aktuelle Einträge
Archiv

Schlagwörter